Ivanka Trump bedankt sich bei Merkel

Vanessa Beaulieu
Mars 20, 2017

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft US-Präsident Donald Trump: Es ist die erste Zusammenkunft der beiden seit Trumps Amtsantritt.

Merkel bietet Trump im Oval Office einen Handschlag an, doch der ignoriert das völlig. Man sei übereingekommen, trotz bestehender Differenzen sachlich über die Themen zu sprechen, sagte Merkel. Da der schrille, an Fakten nicht interessierte Trump, der keinen Superlativ auslässt. Zum ersten Mal begegnet die Kanzlerin dem US-Präsidenten - es geht um viel. Merkel spricht von einem "guten, offenen, intensiven Austausch".

Zuletzt haben beide die Latte niedrig zu hängen versucht.

Nach US-Wahl: Merkel erinnert Trump an demokratische Werte. Das sinkende Ansehen für die USA in der Welt bedeute, dass es für das Land in Krisenzeiten schwieriger werde, Verbündete zu finden, erklärte der demokratische Senator Chris Murphy. Gemäß den Nato-Vereinbarungen kann keine Rede davon sein, dass einzelne Mitgliedsländer den USA oder der Nato dieses Geld "schulden", wie Trump in seinen Tweets nahezulegen schien. Bei Empfängen von Regierungschefs im Weißen Haus werden sie genau gewertet, als Gradmesser für Respekt und/oder zur Schau gestellte Überlegenheit. Deutschland trage mit der Flüchtlingspolitik Verantwortung für "viele der Probleme", die es in Europa gebe. Washington stört sich aber schon länger am deutschen Handelsüberschuss von 49 Milliarden Euro.

Die Twitter-Aufwallung bestätigte den Eindruck, dass bei ihrer ersten persönlichen Begegnung am Vortag das Eis zwischen Trump und Merkel nicht gebrochen war. Sie könne Leuten die Meinung sagen, ohne sie bloßzustellen.

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Le 4 mars dernier, six semaines après avoir succédé à Barack Obama, Donald Trump avait lancé ses accusations via Twitter. D'après lui, la seule chose qui la lie à la chancelière allemande c'est d'avoir été espionné par Barack Obama.

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Die Nato-Länder haben sich zum Ziel gesetzt, bis 2024 zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. Aktuell sind es 1,3 Prozent. Merkel versprach auch eine Fortsetzung des Einsatzes im Anti-IS-Kampf. Trump seinerseits gab Merkel Rückendeckung für ihre Ukraine-Politik. Unangenehme Fragen lässt er an sich abprallen. Er sagte in Richtung der Bundeskanzlerin: "Na ja, was das Abhören angeht, haben wir wenigstens was gemeinsam".

Als die beiden Politiker zu einem Gespräch mit Wirtschaftsvertretern in den Cabinet Room wechseln, scheint die Stimmung plötzlich aufgehellt zu sein.

Ungeachtet dessen habe er, entgegen der "FAKENEWS" in den Medien, "ein GROßARTIGES Treffen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel gehabt". Der konstruktivste Teil des Tages: Aus Deutschland dabei sind Siemens-Chef Joe Kaeser, der BMW-Vorstandsvorsitzende Harald Krüger und Klaus Rosenfeld, Chef des Autozulieferers Schaeffler.

Ein weiterer Ex-Botschafter der USA bei der NATO, Douglas Lute, sagte, die NATO-Verträge seien "keine Rechnung mit einer Auflistung von Krediten und Ausständen".

Auch in Berlin war man vor der Reise um Kalmierung der Lage bemüht. Immerhin aber äußert Trump "starke Unterstützung" für die Nato und bekennt sich zum Welthandel. Über eine mögliche Importsteuer auf deutsche Produkte wurde auf der Pressekonferenz nicht gesprochen. So geriet die Runde auch zu einer Verteidigung der deutschen Wirtschaft.

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